
Kachetien · 20 Min. · Vegan · Vorspeise · Für Anfänger
Kartuli Salata Nigvzit
Auf Deutsch: Georgischer Tomaten-Gurken-Salat mit Walnüssen · Auf Englisch: Georgian tomato and cucumber salad with walnuts
Für 4 Personen · metrisch
Sommergemüse mit zerstoßenen Walnüssen, Kräutern und kachetischem Öl
Wenn Tomaten und Gurken im Sommer ihren besten Geschmack haben, braucht es nicht viel: zerstoßene Walnüsse, ein paar Kräuter und die typisch georgische Würzung aus imeretischem Safran und Utskho Suneli. Angemacht wird der Salat mit kaltgepresstem kachetischem Öl, das dem Ganzen eine schöne Tiefe gibt. Ein Alltagssalat, der in zwanzig Minuten fertig ist und zu fast allem passt.
Zutaten
- 600 gTomatenreif, in Spalten oder Würfel geschnitten, harte Stielansätze entfernt
- 500 gGurkenin etwa 1 cm dicke Scheiben, nach Quelle 1 geschält
- 100 gWalnüsseim Mörser fein zerstoßen, einige Hälften zum Garnieren beiseitelegen
- 1Zwiebelrote Salatzwiebel oder weiße Zwiebel, in dünne Ringe oder Halbringe
- 1 BundPetersilieBlätter grob gehackt
- 1 BundBasilikumfrisch, nach Quelle 3 rotes Basilikum; Blätter grob zerzupft
- 1 Bundgewaschen, für die pürierte Nusssauce (optional)Die frischen Blätter der Korianderpflanze, mit kräftigem, zitronig-würzigem Aroma.Ersatz: Einen echten Ersatz gibt es nicht, denn das eigene Aroma lässt sich nicht nachbilden. Glatte Petersilie bringt das frische Grün ins Gericht, schmeckt aber deutlich milder und anders.Mehr dazu
- 1Grüne Chilischotefein gehackt
- 4 ZehenKnoblauchgeschält, für die Nusssauce (optional)
- 4 ELPflanzenölnach Quelle 1 kaltgepresstes kachetisches Öl
- 3 ELWeißweinessigzum Abschmecken des Salats
- 4 ELZitronensaftalternativ zum Essig, kommt in die Nusssauce (optional)
- 1 TLgemahlen, mit den Nüssen vermischtBlauer Bockshornklee (Schabzigerklee), in Georgien Utskho-Suneli genannt: getrocknete, gemahlene Blätter und Samenhülsen mit mildem, heuartig-nussigem Duft.Ersatz: Getrocknete Bockshornkleeblätter aus dem indischen Laden kommen am nächsten, schmecken aber kräftiger und bitterer, daher etwa die Hälfte der Menge nehmen; gemahlene Bockshornkleesamen sind noch herber und nur sehr sparsam brauchbar. Chmeli-Suneli enthält blauen Bockshornklee, bringt aber Koriander, Dill und andere Gewürze mit und verändert so den Charakter des Gerichts.Mehr dazu
- 1 TLgemahlen, mit den Nüssen vermischtGemahlene, getrocknete Blütenblätter der Studentenblume, ein georgisches Gewürz, das Speisen goldgelb färbt und mild, erdig und leicht herb schmeckt.Ersatz: Einen gleichwertigen Ersatz gibt es nicht. Eine kleine Prise Kurkuma trifft die Farbe, bringt aber einen eigenen, schärferen erdigen Geschmack mit und sollte deutlich sparsamer dosiert werden; getrocknete Ringelblumenblüten aus Apotheke oder Teeladen färben schwächer und schmecken flacher. Echter Safran ist kein Ersatz, er schmeckt ganz anders.Mehr dazu
- Salznach Geschmack
Zubereitung
- Die Tomaten halbieren, die harten Stielansätze herausschneiden und das Fruchtfleisch in Spalten oder Würfel schneiden.
- Die Gurken nach Wunsch schälen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebel in dünne Ringe oder Halbringe schneiden, die grüne scharfe Schote fein hacken. Alles zusammen in eine große Schüssel geben und locker vermengen.
- Die Walnusskerne von den Trennwänden befreien, einige schöne Hälften zum Garnieren beiseitelegen und den Rest im Mörser fein zerstoßen – wer keinen Mörser hat, gibt sie in einen Gefrierbeutel und zerdrückt sie mit dem Nudelholz.
- Die Petersilie grob hacken, die Basilikumblätter zerzupfen und beides unter das Gemüse mischen.
- Die zerstoßenen Nüsse mit Utskho Suneli und imeretischem Safran vermischen und über den Salat streuen.
- Den Salat mit Weißweinessig oder Zitronensaft und dem Sonnenblumenöl beträufeln, salzen und vorsichtig durchmischen, damit die Tomaten heil bleiben.
- Mit Basilikumblättern und den beiseitegelegten Walnusshälften garnieren und sofort servieren, solange das Gemüse noch knackig ist.
Tipps und Varianten
Statt der grob zerstoßenen Gewürznussmischung kannst du ein glattes Dressing machen: Koriandergrün, Walnüsse, Knoblauch und Zitronensaft im Mixer fein pürieren und salzen – dann arbeitest du ohne Petersilie und Basilikum und nur mit Koriander. Die Säure darf wahlweise aus Weißweinessig oder Zitronensaft kommen, die Zwiebel rot oder weiß sein, der Knoblauch ganz wegbleiben und die Gurken geschält oder ungeschält in den Salat wandern; wer es mild mag, lässt die scharfe Schote weg. Serviere den Salat direkt nach dem Anmachen, am besten mit Brot, das den Saft von Tomaten und Öl aufnimmt.
Allergene
Enthält: Schalenfrüchte (Nüsse), Schwefeldioxid und Sulfite
Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.
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