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Pchali mit SpinatKI-Bild

Georgien · 45 Minuten · Vegan · Vorspeise · Für Geübte

Pchali mit Spinat

Für 4 Personen · metrisch

Kalte Walnuss-Spinat-Bällchen mit Granatapfel und georgischen Gewürzen

Pchali ist eine georgische Zubereitung aus fein zerkleinertem Gemüse und einer Paste aus Walnüssen und Kräutern – es gibt sie in mehreren Gemüsevarianten, eine davon ist die mit Spinat. Serviert wird sie gekühlt als kalte Vorspeise, zu kleinen Kugeln geformt und mit Granatapfelkernen bestreut. Was sie so gut macht: die Kombination aus erdigen Walnüssen, Essigsäure und der Gewürzrunde aus Chmeli Suneli, blauem Bockshornklee und imeretischem Safran.

Personen4

Zutaten

  • 500 gSpinatfrisch oder tiefgekühlt
  • 120 gWalnüssegeschält
  • 3 ZehenKnoblauch
  • 100 gZwiebelfein gehackt
  • 25 gKoriandergrünfein gehackt
  • 15 gPetersilie (optional)
  • 2 ELWeinessigweiß oder rot
  • 1 TLKoriander, gemahlen
  • 1 TLUtscho-Suneli
  • 1 TLChmeli-SuneliGewürzmischung
  • 1 TLImeretischer Safran (Ringelblume)
  • Chiligemahlen oder frisch, nach Geschmack
  • Salznach Geschmack
  • Schwarzer Pfeffernach Geschmack (optional)
  • 1 ELPflanzenölzum Anbraten der Zwiebel bzw. zum Untermischen (optional)
  • 1 PriseNatronins Kochwasser, hält die Farbe (optional)
  • 30 gGranatapfelkernezum Garnieren

Zubereitung

  1. Den Spinat waschen, verlesen und grobe Stiele entfernen. Tiefgekühlten Spinat vollständig auftauen lassen.
  2. Reichlich Salzwasser aufkochen, nach Wunsch eine Prise Natron zugeben – das hält die Farbe frisch – und den Spinat 1 bis 3 Minuten blanchieren.
  3. Den Spinat abgießen, kalt abschrecken oder abkühlen lassen und anschließend sehr gründlich ausdrücken; je trockener er ist, desto besser hält die Masse später zusammen.
  4. Walnusskerne mit dem Knoblauch und einem Teil von Koriandergrün und Petersilie durch den Fleischwolf drehen oder im Mixer zu einer feuchten, körnigen Paste mahlen.
  5. Die Zwiebel fein hacken und nach Belieben in einem Esslöffel Pflanzenöl glasig anbraten; sonst roh verwenden.
  6. Den Spinat fein hacken oder mit zerkleinern und mit der Nussmasse, der Zwiebel und den restlichen Kräutern vermengen.
  7. Mit Weinessig, gemahlenem Koriander, Utscho Suneli, Chmeli Suneli, imeretischem Safran, Chili, Salz und Pfeffer abschmecken und die Masse kräftig durchkneten, bis sie elastisch und homogen ist.
  8. Die Masse zugedeckt 15 Minuten bis 1 Stunde kalt stellen, damit sich die Gewürze verbinden und sie sich besser formen lässt.
  9. Mit feuchten Händen kleine Kugeln oder Taler formen, auf einer Platte anrichten, mit Granatapfelkernen und Kräutern garnieren und kalt servieren.

Tipps und Varianten

Statt Spinat funktionieren auch Rote-Bete-Blätter, Rote Bete oder grüne Bohnen als Basis – die Nussmasse bleibt dieselbe. Gesäuert wird alternativ mit Zitronensaft statt Weinessig, schärfer wird es mit grüner Adschika, cremiger mit etwas untergemischtem Quark (Kamats Matsun). Wer mag, brät Zwiebel, Walnüsse und Gewürze in Öl an und vermengt die Masse warm, oder ergänzt Sellerie, Dill und Frühlingszwiebeln. Zum Anrichten: in jede Kugel eine kleine Mulde drücken und mit Granatapfelkernen füllen, statt nur zu bestreuen – oder die Masse als flaches Rechteck aufstreichen und in Taler schneiden.

Allergene

Enthält: Schalenfrüchte (Nüsse), Schwefeldioxid und Sulfite

Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.

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Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.

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