
Abchasien · 30 Minuten · Vegetarisch · Hauptgang · Für Geübte
Chirbuli
Für 2 Personen · metrisch
Eier, die im Tomatensaft garen – mit Walnuss, Chili und viel frischem Kraut
Chirbuli ist eine georgische Eierspeise aus Abchasien, bei der die Eier nicht gebraten, sondern sanft im Tomatensaft gegart werden. Dazu kommen Zwiebeln, Knoblauch, Chili und grob zerstoßene Walnüsse, dazu eine Handvoll Kräuter, die man kaum knapp bemessen kann. Gegessen wird direkt aus der Pfanne, mit Brot, das man in die Tomaten-Ei-Soße tunkt – ein Alltagsgericht, das in einer halben Stunde fertig ist.
Zutaten
- 450 gTomatenreif, gewürfelt; ersatzweise geschälte Dosentomaten
- 3EiDotter beim Aufschlagen nicht verletzen
- 150 gZwiebelfein gewürfelt oder in Halbringen
- 3 ZehenKnoblauchfein gehackt oder zerdrückt
- 40 gButteralternativ Pflanzenöl
- 70 gWalnüssegrob gemahlen, mit Knoblauch und Gewürzen zerstoßen (optional)
- 1 TLChiliFlocken oder eine frische Schote, fein gehackt
- ½ TLUtscho-Suneli
- 1 PriseChmeli-Suneli (optional)
- ½ TLKoriander, gemahlen (optional)
- 70 gSulugunigerieben, vor den Eiern eingerührt (optional)
- 10 gDillgrob gehackt
- 10 gBasilikumgern violettes Basilikum
- 15 gKoriandergrün (optional)
- 10 gPetersilie (optional)
- 10 gFrühlingszwiebel (optional)
- Salznach Geschmack
- Schwarzer Pfeffernach Geschmack
- 1 TLSpeisestärkenur bei sehr saftigen Tomaten zum Binden (optional)
- Brotzum Tunken in die Tomaten-Ei-Soße
Zubereitung
- Die Walnüsse mit einer Knoblauchzehe, dem blauen Bockshornklee und dem gemahlenen Koriander grob zerstoßen – es dürfen ruhig Stücke sichtbar bleiben, sie sollen später in der Soße spürbar sein.
- Die Zwiebel fein würfeln oder in Halbringe schneiden und die Tomaten würfeln, nach Wunsch vorher häuten; ersatzweise geschälte Dosentomaten verwenden.
- Butter oder Butterschmalz in einer weiten Pfanne erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer bis niedriger Hitze 5 bis 6 Minuten weich dünsten, ohne dass sie Farbe nehmen.
- Die Tomaten zugeben und 3 bis 5 Minuten einkochen lassen, bis eine lockere, saftige Soße entsteht.
- Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen, die restlichen zwei Knoblauchzehen, den Chili und das Chmeli Suneli einrühren; die Walnussmischung mit einem Schluck Wasser zugeben und 3 bis 4 Minuten köcheln lassen.
- Zwei Drittel von Dill, Basilikum, Koriandergrün, Petersilie und Frühlingszwiebel unterrühren und die Hitze auf die kleinste Stufe stellen. Wer mag, rührt jetzt den geriebenen Suluguni ein und lässt ihn schmelzen.
- Mit dem Löffel Mulden in die Soße drücken und die Eier einzeln hineingleiten lassen, ohne die Dotter zu verletzen.
- Zugedeckt 3 bis 5 Minuten ziehen lassen, bis das Eiweiß gestockt ist und die Dotter noch flüssig sind.
- Sofort vom Herd nehmen, reichlich frische Kräuter darüberstreuen und direkt aus der Pfanne mit Brot servieren.
Tipps und Varianten
Die Walnüsse dürfen gern als sichtbarer Bestandteil in der Soße bleiben; alternativ schmilzt man geriebenen Suluguni vor den Eiern in die Tomatenmasse. Es geht auch schlank: nur Tomaten in Olivenöl mit Basilikum und Oregano, ohne Zwiebel, Knoblauch und Nüsse. Als Fett funktionieren Butter, Butterschmalz, Sonnenblumen- oder Olivenöl gleichermaßen, und statt der Chilischote kann milde Paprika hinein. Sind die Tomaten sehr wässrig, stäubt man einen Teelöffel Speisestärke über die Zwiebeln. Serviert wird die Pfanne direkt auf den Tisch, mit reichlich Brot zum Tunken.
Allergene
Enthält: Eier, Glutenhaltiges Getreide, Milch (einschließlich Laktose)
Kann enthalten, wenn du die optionalen Zutaten verwendest: Schalenfrüchte (Nüsse)
Für dieses Rezept ist nicht jede Zutat geprüft; „ohne“ wird deshalb nicht zugesichert.
Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.
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