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Satsebeli — Georgische Tomatensauce mit Knoblauch, Koriandergrün und blauem BockshornkleeKI-Bild

Georgien · 60 Min. · Vegan · Sauce & Würze · Für Anfänger

Satsebeli

Für 8 Personen · metrisch

Georgische Tomatensauce mit Knoblauch, Koriandergrün und blauem Bockshornklee

Satsebeli ist die georgische Tomatensauce schlechthin: sehr reife Tomaten, reichlich Knoblauch, Koriandergrün und dazu Utskho Suneli, der blaue Bockshornklee, der so typisch für die georgische Küche ist. Sie ist eher flüssig als dick, wird kalt oder zimmerwarm gegessen und gehört im Sommer und Herbst einfach mit auf den Tisch, wenn gegrillt wird. Und weil man sie auch als Wintervorrat einkocht, lohnt es sich, gleich eine große Menge zu machen.

Personen8

Zutaten

  • 1000 gTomatensehr reif; grob gewürfelt, nach Wunsch vorher blanchiert und gehäutet
  • 6 ZehenKnoblauchgepresst oder fein gehackt
  • 20 gfein gehackt, zum Schluss untergerührt
  • 1½ TL
  • 1 TLgemahlen
  • 1Chilientkernt, fein gehackt; ersatzweise Adjika oder scharfes Paprikapulver
  • 1Zwiebelfein gewürfelt
  • 2 ELPflanzenölzum Andünsten
  • Salznach Geschmack
  • 1 TLZuckernach Säure der Tomaten
  • 100 mlWassernach Bedarf zum Einstellen der Konsistenz
  • 100 gWalnüssetrocken geröstet, gemahlen oder grob zerkleinert (optional)
  • 40 gTomatenmarkkurz mitgeröstet (optional)
  • 1½ ELEssigzum Abschmecken (optional)
  • 100 gPaprikaentkernt, klein geschnitten (optional)
  • 1½ TLgeorgische Gewürzmischung (optional)
  • 10 gMinzefrisch gehackt oder getrocknete Polei-Minze (Ombalo) (optional)
  • 15 gBasilikumam besten violettes, fein gehackt (optional)
  • ½ TL (optional)

Zubereitung

  1. Die Tomaten vorbereitenDie Tomaten waschen, nach Wunsch kurz blanchieren und häuten, dann grob würfeln.
  2. Die Walnüsse röstenWenn du Walnüsse verwendest, die Kerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften, abkühlen lassen und anschließend mahlen oder grob zerkleinern.
  3. Die Zwiebel andünstenDas Pflanzenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten; wer mag, gibt die rote Paprika dazu und dünstet sie ein paar Minuten mit.
  4. Die Würze mitröstenFalls du Tomatenmark oder Chmeli Suneli verwendest, beides kurz mitrösten, bis es aromatisch riecht, aber nicht anbrennt.
  5. Die Tomaten einköchelnDie Tomaten zugeben, aufkochen und offen bei mittlerer Hitze etwa 25 bis 30 Minuten köcheln lassen, bis sie zerfallen und die Sauce etwas eindickt.
  6. Gewürze einrühren und verdünnenKnoblauch, gemahlenen Koriander, Utskho Suneli, die Chilischote und gegebenenfalls die Walnüsse und die Studentenblume einrühren und alles noch einige Minuten weiterköcheln lassen. Mit etwas Wasser die Konsistenz einstellen – Satsebeli darf ruhig eher flüssig sein.
  7. Kräuter unterrührenDen Topf vom Herd nehmen, das Koriandergrün und nach Wunsch Minze und Basilikum unterrühren. Wer die Sauce glatt mag, püriert sie jetzt.
  8. Die Sauce abschmeckenMit Salz, Zucker und nach Belieben Weinessig abschmecken – wie viel Zucker es braucht, hängt von der Säure deiner Tomaten ab.
  9. Durchziehen lassen und servierenDie Sauce abkühlen und durchziehen lassen, dann kalt oder zimmerwarm servieren. Reste halten sich im Kühlschrank.

Tipps und Varianten

Mit gerösteten Walnüssen wird Satsebeli cremiger, und statt Essig kannst du die Säure auch mit Granatapfelsaft holen. Ob du die Sauce grob stückig lässt oder glatt pürierst, ist reine Geschmackssache. Ohne frische Tomaten geht es schnell: Tomatenmark, Adjika und Wasser nur etwa 10 Minuten kochen. Für den Wintervorrat mit viel Paprika, Äpfeln und Minze rund eine Stunde einkochen und heiß in sterile Gläser füllen. Eine sehr feine Version entsteht, wenn du die Tomaten in Wasser kochst, durchs Sieb streichst und sie mit Ombalo, Dill und Utskho Suneli etwa zwei Stunden einkochst. Unser Serviertipp: eine große Schüssel davon zum Grillen hinstellen – gut durchgezogen schmeckt sie am besten.

Allergene

Kann enthalten, wenn du die optionalen Zutaten verwendest: Schalenfrüchte (Nüsse)

Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.

Stimmt etwas nicht?

Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.

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